05.05.2026
Einige Klassen auf geheimer Mission: Besuch in der Kläranlage Tulln
Was passiert eigentlich mit dem Wasser, nachdem wir den Abfluss betätigt haben? Diese spannende (und zugegeben ein bisschen „duftende“) Frage führte die 1B, 1E, 1H, 2C und 2G auf einen ganz besonderen Ausflug – zur Kläranlage Tulln. Und das Beste daran: die Anlage ist gemütlich zu Fuß entlang der Donau erreichbar. Frische Luft inklusive!
Schon beim Betreten wurde klar: Hier wird gearbeitet – und zwar richtig geheim! In der Zentrale übernehmen zahlreiche Computer die Oberaufsicht über den reibungslosen Ablauf. Im Labor werden geheimnisvolle Proben untersucht: Corona – Viren, Schwermetalle und sogar Kokain könnte aufgespürt werden.
Aber die harte Probe für Unempfindliche kam gleich zu Beginn im Freigelände: der erste Fangrechen. Was sich dort alles verfängt, ließ uns staunen (und manchmal auch schmunzeln vor Ekel). Von überraschenden Fundstücken bis zu Dingen, die definitiv nicht ins WC gehören – hier gibt’s Überraschungen.
Danach ging es weiter zu den großen Reinigungsbecken, Belebungsbecken genannt, die hintereinander gereiht das Schmutzwasser zum Verweilen aufnehmen. In ihnen leisten winzig kleine Helferlein Großes: fleißige Bakterien, die das Wasser Schritt für Schritt säubern. Kaum zu glauben, dass dieses Wasser in nur wenigen Tagen wieder sauber genug ist, um zurück in die Donau zu fließen!
Ein weiteres imposantes Bauwerk war der riesige Gasballon. Hier entsteht Ethanol, das teilweise direkt in der Anlage genutzt wird – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie aus „Abfall“ wieder Energie wird. Der dazugehörige Riesen-Generator sorgte für große Augen.
Also: Ein bisschen Technik und unzählige fleißige Mikroorganismen schaffen Großartiges, sie haben die wichtige Aufgabe, kostbares Abwasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf einzuschleusen.
Die tapferen Spürnasen